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Mediation Fest Kölner Institut für Konfliktmanagement

Newsletter Nr. 03/2016






Sehr geehrte Damen und Herren.

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

Aktuelle PWC-Studie: Konfliktmanagement in der deutschen Wirtschaft - Entwicklungen eines Jahrzehnts

Der fünfte und damit letzte Teil der Studienreihe „Konfliktmanagement in der deutschen Wirtschaft“, erstellt von PricewaterhouseCoopers (PwC) in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), wurde diesen September veröffentlicht. Nachdem in den ersten beiden Studien (2005 und 2007) zunächst erforscht wurde wie Unternehmen generell mit Konflikten umgehen und welche Konfliktmanagementverfahren es gibt, wurde 2011 untersucht, wie ADR-Verfahren im Rahmen eines Konfliktmanagementsystems in Unternehmen integriert werden können. Die vierte Studie 2013 gab Empfehlungen für die Etablierung und Professionalisierung eines Konfliktmanagementsystems als Instrument zur werteorientierten Unternehmensführung. Basierend auf den Erkenntnissen der 10-jährigen Studie wurden nun Muster und Erfolgsfaktoren herausgearbeitet und Empfehlungen für die Zukunft gegeben. Der Entwicklungsprozess, den die aktuelle Studie feststellt, lässt zwar nicht auf eine rasante Veränderung des Konfliktmanagements in deutschen Unternehmen schließen, sieht aber eine kontinuierliche Evolution von ADR-Verfahren und insbesondere auch der Mediation. Es ist ein natürlicher und nachhaltiger Entwicklungsprozess erkennbar, bei dem sich etablierte Unternehmenskulturen und -strukturen verändern. Unternehmen, die im Bereich des Konfliktmanagement innovative Schritte gegangen sind, sorgen als „Vorreiter“ für einen Veränderungsdruck. Die Studie betont, dass vorhandene Angebote von Konfliktmanagement in Unternehmen verstärkt bekannt gemacht werden sollten, um Mitarbeiter über die unternehmenseigenen Möglichkeiten zu informieren. Um Konflikte möglichst früh und präventiv beilegen zu können, sei es wichtig ein systematisches Zusammenwirken mit anderen Managementsystemen im Unternehmen zu etablieren sowie die Kommunikations- und Konfliktkompetenzen von Führungskräften zu fördern.

Schwerpunkt Wirtschaft im Kölner Institut für Konfliktmanagement

Wir freuen uns über diese Studie, da sie unsere Erfahrungen der Praxis bestätigt: Konflikte in Unternehmen sind Führungsaufgabe. Doch nur wenige Führungskräfte haben nähere Kenntnisse von der (De-)Eskalation von Konflikten, von Konfliktverhalten sowie der Kommunikationspsychologie in Konflikten. Nur wenige haben den konstruktiven Umgang mit Menschen in Konflikten gelernt. Dieses Spezialwissen ist erlernbar. In unseren Aus- und Fortbildungen vermitteln wir nicht nur das entsprechende Wissen, sondern reflektieren auch die eigene Haltung und das persönliche Verhalten in konflikthaften Situationen. Dies stärkt jeden Teilnehmer und vermittelt Handlungsalternativen und Souveränität im konkreten Einzelfall.  – Rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Informationsabende. Wir beraten Sie gerne.

Die neue Rechtsverordnung zur Zertifizierung von Mediatoren: ZMediatAusbV

Vier Jahre nach inkrafttreten des Mediationsgesetzes ist am 31.08.2016 die „Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren" (ZMediatAusbV) veröffentlicht worden. Sie wird am 01.09.2017 In Kraft treten. Die Verordnung legt fest, unter welchen Voraussetzungen sich Mediatoren in Zukunft als „zertifiziert“ im Sinne von § 5 Abs. 2 und 3 MediationsG bezeichnen können. Dabei werden bestimmte Anforderungen an die Grundausbildung, an Fortbildungen und Supervisionen zu selbst durchgeführten Mediationen gestellt. Über die neuen Übergangsbestimmungen für Mediatoren, die ihre Ausbildung nach Erlass des Mediationsgesetzes, aber noch vor dem 01.09.2017 abgeschlossen haben, unterrichten wir Sie gerne. Was das konkret für Teilnehmer unserer Instituts-Ausbildung bedeutet und welche Voraussetzungen Sie zusätzlich erfüllen müssen, um die Bezeichnung „zertifizierter Mediator“ zu tragen, werden wir in unserem nächsten Newsletter detailliert erläutern. Unbenommen bleibt die Möglichkeit, sich als „einfacher“ Mediator zu bezeichnen und auf einen weiteren Zusatz zu verzichten.

Alumni-Tag 2016

Am 10. September 2016 fand bei uns, im Kölner Institut für Konfliktmanagement, ein Alumni-Tag mit knapp 30 ehemaligen Teilnehmern unserer Mediationsausbildungen statt. Dieser „mediative“ Tag gab reichlich Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung. Nach einem ausgiebigen Brunch mit spannenden Gesprächen, haben alle im Rahmen einer Zukunftswerkstatt Bausteine für eine „mediative Welt“ entwickelt. Wir haben uns sehr über die inspirierenden Ergebnisse und die anregende Beteiligung der vielen Teilnehmer gefreut. Beim nächsten Alumni-Tag in 2017 werden wir gemeinsam das 10-jährige Bestehen von MEDIATION FEST feiern.


Interessante Termine

BM Mediationskongress - 2016
04.-05.11.2016, Dresden - "Vielfalt neu denken"

BAFM - Fachtag
16.-19.11.2016, Nürnberg - "Gefühle in der Mediation"

Mediation DACH - 16. Internationale Mediationstage
02.-04.02.2017, Hamburg - "Verliebt ins Gelingen - Mediation und Mediationssupervision in Praxis und Forschung


Veranstaltungen des Kölner Instituts für Konfliktmanagement
 
Informationsabend
24.10.2016 und 05.12.2016, 18:00-20:00 Uhr, Susanne Fest stellt das Institut mit seinem Angebot vor

Supervision für Mediatoren
21.11.2016,  Supervisionsabend mit Susanne Fest, 2 Zeitstunden

9. Mediationsausbildung Schwerpunkt Wirtschaft des Kölner Instituts 
16.02.-08.07.2017, 130 Zeitstunden in 6 Modulen, Ausbildungsleitung: Susanne Fest und Dozenten

Interessenklärung und die Kunst des Fragens
30.-31.03.2017, Mediationsfortbildung mit Susanne Fest, 12 Zeitstunden,

Wirtschaftsmediation-Quailifizierungskurs für ausgebildete Mediatioren
(in Kooperation mit der Deutschen Anwalt Akadamie)
Modul 1: 19.-22.10.2016
Modul 2: 23.-25.11.2016



Mit freundlichen Grüßen

Susanne Fest & Team

Mediatiorin (BM), Ausbilderin für Medaition (BM), Anwältin

 

 


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50668 Köln
Deutschland

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